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Tage der Begegnung in Brisbane

Am Donnerstag (10.07.08) kamen alle Pilger aus der Umgebung von Brisbane an der katholischen Universität von Brisbane an. Hier konnten sich alle Pilger durch ein buntes Programm bis zur Weiterfahrt in die einzelnen Gemeinden kennen lernen.25 Jugendliche, inklusive Matthias Feldmann unserem Teamer, aus dem Bistum Essen, landeten in der Gemeinde "Our Lady Help of Christians". Uns erwartete ein typischer Afternoontea, bei dem wir unsere Gastfamilien kennen lernten.

Am Freitag morgen trafen sich alle Pilger aus unseren Gemeinden, darunter Slowaken, Chinesen, aber auch Australier, um in sozialen Einrichtungen zu den einheimischen Kontakte zu knüpfen, z.B in einem Altenheim.Nach dem Besuch des Mary MacKillop Zentrums trafen sich die Gastfamilien, Gemeindemitglieder und unsere Gruppe an der Grundschule der Gemeinde. Dort fand ein australischer Abend mit Barbecue, selbstgemachten Leckereien und witzigen Spielen statt.

Am Samstag machten sich alle WJT-Teilnehmer aus Brisbane auf den Weg in die Innenstadt, um an dem Festival "Heart of the City" teilzunehmen. Gemeinsam pilgerten wir von sechs verschiedenen Kirchen zum Platz des Festivals. Ab der Begrüßung in den Kirchen, spürte man eine internationale, jugendliche und freundschaftliche Atmosphäre. Diese Stimmung zeichnete sich durch gemeinsames Singen und Tanzen, tauschen von landestypischen Souvenirs und netten Gesprächen aus.Nach der Einstimmung auf den WJT bei dem Festival, trafen sich einige aus unserer Gruppe um mit ihren Gastfamilien Brisbane auf eigene Faust zu erkunden.

Am Sonntagmorgen wurden wir in der Gemeinde durch eine Messe verabschiedet. Hier fühlte man nochmal, das Interesse der Gemeindemitglieder, die sich alle nach unserem Wohlbefinden erkundigten und uns eine sichere Reise wünschten, mit vielen interessanten zwischenmenschlichen Erfahrungen.Den Tag verbrachten wir weiterhin mit den Familien. Vor der 15 stündigen Reise nach Sydney, trafen sich alle Pilger aus dem Norddekanat zu einem Aussendungsgottesdienst in der St Agatha Church. Wir spürten hier die starke Gemeinschaft zwischen den Jugendlichen aus aller Welt. Gestaärkt durch den Reisesegen und einem Barbecue ging es in Richtung Sydney.

Teresa Lammert und Susanne van Noort

Fotos: Susanne van Noort

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Bericht über das Vorprogramm zum Weltjugendtag in Sydney

Nach langer Vorbereitung auf den Weltjugendtag 2008 in Sydney ging es am 29. und 30. Juni endlich los. Insgesamt 176 Jugendliche aus dem Bistum Essen, darunter 18 aus Bochum, flogen über Hongkong oder Singapur nach Cairns in Australien. Dort war Gelegenheit, erste Eindrücke zu sammeln.

Es ging mit der historischen Eisenbahn nach Kuranda, einem kleinen Ort auf der Hochebene und von dort mit einer Seilbahn über den Regenwald.

Im Anschluss daran wurde noch ein Kulturzentrum der Aborigines besucht, wo es die Möglichkeit gab, typische Bemalungen zu bekommen und sich im Bumerang werfen und Bogenschießen zu versuchen.

Am nächsten Tag ging es mit einem Katamaran zum Great Barrier Reef, wo die Jugendlichen tauchen oder schnorcheln konnten. Es war wunderschön, die Korallen, Fische und andere Meeresbewohner aus der Nähe zu betrachten. Auf dem Rückweg zum Hafen wurden sogar Wale gesichtet, die sich mit kunstvollen Sprüngen präsentierten.

Die dritte Tour führte zum Daintree Nationalpark. Dort konnte man den Regenwald hautnah erleben. Der Weg führte zwischen bis zu 50m hohen Bäumen mit dichtem Blätterdach an einem kleinen Fluss entlang bis hin zu einer Hängebrücke über eine tief in den Fels geschnittene Schlucht. Weiter ging es zum Daintree River, wo viele Krokodile, Schlangen und Vögel ihr Zuhause haben, die vom Boot aus gut zu beobachten waren. Den Abschluss dieses Tages machte ein Besuch im Zoo, wo die Tiere anzufassen und anzugucken waren, die man in der freien Natur nicht entdeckt.

Nach den interessanten Tagen in Cairns ging es mit dem Flugzeug und dem Schiff nach Fraser Island. Das ist die größte Sandinsel der Welt und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Von unserem Hotel ging es an zwei Tagen unter ortskundiger Begleitung mit dem allradgetriebenen Bus zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Der Weg führte über bucklige Sandpisten durch den subtropischen Regenwald wie auch über den "Fraser Highway", den Strand an der Ostküste der Insel. Unterwegs gab es herrliche Ausblicke, zum Beispiel von Indian Head, einem von drei vulkanischen Felsen der Insel, die ganze Küste entlang. Möglichkeiten zum Schwimmen gab es sowohl im Schutz einiger Felsen an der Küste als auch in den kristallklaren Süßwasserseen in der Mitte der Insel.

Die letzte Station des Vorprogramms war ein Jugendcamp an der Sunshine-Coast. Leider lag es nicht direkt an der Küste, sodass aus dem erhofften Strandtag nichts wurde, aber es bot beste Möglichkeiten zur Erholung mit Tennis- und Basketballplatz, Volleyball, Frisbee und Bumerang werfen. So geht es nun gut erholt und voller Erwartung in die Tage der Begegnung im Bistum Brisbane.

Janina Kost und Lydia Pappert

Bilder aus Australien gibt es im WJT-Blog unter www.jugend-im-bistum-essen.de.

P.S.: Das Bild oben stammt von www.bistum-essen.de.

 
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